Tag Archiv für e-Zigarette

Statt Tabakzigaretten lieber E-Zigaretten im Auto rauchen

Streng genommen sind e-Zigaretten nur der Form nach Zigaretten. Sie basieren auf einem völlig anderen Prinzip. Denn die Funktionsweise unterliegt einem elektronischen Prozess. Dabei besteht die e-Zigarette aus einem länglichen weißen Akku und einem braunen Filter, dem Mundstück, wo das Verdampfen vor sich geht. Im Filter der Zigarette ist ein Depot mit Aromastoffen vorhanden. Die Flüssigkeit, die in diesem Depot vorrätig ist, wird durch ein Kapillarprinzip durch einen Glasfaserdocht oder durch ein feines Metallgeflecht zu einer Heizspirale gezogen, wo sie elektrisch erhitzt wird. Die Erhitzung entsteht durch eine kleine elektrische Spannung, wobei die Flüssigkeit in einen gasförmigen Zustand übergeht. Zieht der Raucher an der Zigarette und „zündet“ sie damit quasi an, so verdampft die Flüssigkeit, wird mit Luft vermischt, die durch winzige Lufteinlasslöcher am Rand des Filters eintritt, und kann dann inhaliert werden. Die Hitze im Inneren des Filters ist dabei so temperiert, dass sie zwar erwärmt wird, aber nicht verbrennt. Somit gibt es keine schädlichen Verbrennungsrückstände. Die Verdampfungseinheit wird dabei Atomizer genannt. Meist schaltet sich die elektrische Zigarette dann an, wenn man daran zieht. Manche Modelle haben an der Spitze sogar eine Leuchtdiode, die eine Glutspitze für möglichst große Realitätsnähe aufleuchten lassen.

Die verdampfende Flüssigkeit wird dabei Liquid genannt. Sie beinhaltet destilliertes Wasser, Glycerin, Propylenglycol, künstliche Aromastoffe, Nikotin und Konservierungsstoffe. Hauptbestandteil ist das Propylenglycol, ein farb- und geruchloser Stoff, der stark wasserbindend ist und eine schwach antibakterielle Wirkung hat.

Beim Inhalieren des Liquids haben Raucher dabei das Gefühl zu rauchen, wobei der entstehende Dampf nicht rauchähnlich ist, sondern einen feinen, sich verflüchtigenden Nebel bildet. Doch wenn Nikotin Bestandteil des Liquids ist, dann wird das Verlangen nach Nikotin durch eine elektrische Zigarette ebenso befriedigt. Wenn man als starker Raucher auch im eigenen PKW nicht auf das Rauchen verzichten möchte, sollte man sich überlegen, im Auto die elektrische Zigarette zu nutzen: Ihr Dampf setzt sich nicht übel riechend in den Polstern fest wie der Qualm von Tabakzigaretten. Der Wagen lässt sich somit als Gebrauchtwagen besser wiederverkaufen.